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Elke Gernert
Wölfel Engineering & Wölfel Wind Systems
+49 931 497080


Erschütterungen
Im Vorfeld werden sondierende Messungen mit dem bewährten, von Wölfel entwickelten Messsystem MEDA durchgeführt. Im Zuge dieser Messungen werden gezielt simulierte baubedingte Erschütterungen erfasst, um das Übertragungsverhalten des Gebäudes zu ermitteln. Auf Basis dessen werden Schwellenwerte für die anschließende Erschütterungsüberwachung gemäß der DIN 4150 („Erschütterungen im Bauwesen“) Teile 2 und 3 festgelegt. Teil 2 umfasst die „Einwirkungen auf Menschen in Gebäuden“, Teil 3 die „Einwirkungen auf bauliche Anlagen“. Messingenieure von Wölfel installieren daraufhin Messgeräte des Schweizer Herstellers SYSCOM auf den Fundamentplatten ausgesuchter Gebäude in der Nachbarschaft.
Mittels eines zweistufigen Warnsystems wird ein störungsfreier Baubetrieb sichergestellt:
- Bei Überschreitung einer ersten Schwelle erfolgt eine Aufzeichnung von Mess-
Signalen, die im Anschluss bewertet werden können. - Bei Überschreitung einer weiteren, kritischen Schwelle, welche den Anhaltswerten der DIN 4150 („Erschütterungen im Bauwesen“) entspricht, findet eine kurzfristige Rücksprache mit der Bauleitung statt, um den weiteren Ablauf zu klären.
In einer Nachbetrachtung wird zudem der sogenannte sekundäre Luftschall betrachtet, der durch die in Schwingung versetzte Gebäudestruktur verursacht wird. Dieser wird nach der TA Lärm beurteilt.

Fazit
Ein maschineller Tunnelvortrieb in eng bebautem Stadtgebiet stellt bezüglichdes Immissionsschutzes eine enorme Herausforderung dar und ist mit vielen genehmigungsbehördlichen Auflagen verbunden. Das von der SBEV GmbH beauftragte umfassende Überwachungskonzept von Wölfel Engineering prüft während der gesamten Bauphase die Einhaltung der Vorgaben und stellt sicher, dass im Falle von Grenzwert-Überschreitungen schnell weitere Maßnahmen seitens der Bauleitung ergriffen werden können. Daneben dienen die gewonnenen Daten in Form einer gutachterlichen Stellungnahme als objektive Beweissicherung vor Genehmigungsbehörden und Gericht. Im Hinblick auf den Immissionsschutz ist somit ein reibungsloser Ablauf der Bauarbeiten gewährleistet.
Neben all den technischen und juristischen Themen spielen bei Großbaustellen die Themen Transparenz und Öffentlichkeitsarbeit eine wichtige Rolle. Auch hier hilft eine gute Baustellenüberwachung dabei, den Erschütterungsschutz gegenüber der interessierten Öffentlichkeit und betroffenen Anrainern objektiv darzustellen.
„Gute Experten zeichnet aus, komplexe Zusammenhänge auch Laien erklären zu können. So vermag es Wölfel als unser Immissionsschutzschutzbeauftragter durch eine sachlich fundierte Kommunikation gegenüber Anrainern und Behörden bis hin zum Gericht komplexe Sachverhalte nachvollziehbar darzulegen. Damit unterstützt Wölfel die Projektdurchführung entscheidend.
Auch mit der schnellen Identifikation von Immissionsquellen und der Konzeptionierung zugehöriger Minderungsmaßnahmen sind wir rundum zufrieden und können uns so voll und ganz auf die Realisierung der Großbaustelle konzentrieren.“
Ingo Kühn, Geschäftsführer der Stadtbahn Entwicklung und Verkehrsinfrastrukturprojekte Frankfurt GmbH
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